Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Im Deutschen Behindertenrat (DBR ) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst (-Mitglieder ).

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum .

Pressemitteilungen des DBR
-Deutscher Behindertenrat übt Kritik an deutscher Umsetzung der EU-Richtlinie
Bis September 2018 muss Deutschland die EU-Richtlinie für barrierefreie Webseiten und Apps öffentlicher Stellen umsetzen. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) sieht darin Chancen und fordert, die Potenziale der Richtlinie voll auszuschöpfen. Doch nun drohen aufgrund des deutschen Umsetzungsgesetzes sogar Verschlechterungen. Der DBR warnt.

-Deutscher Behindertenrat fordert Umsetzung von Menschenrechten
3. Mai 2018 - "Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik im Jahr 2009 verpflichtet, die politische, wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. Es geht darum, Menschenrechte umzusetzen. Doch dieses Ziel liegt noch in weiter Ferne." Das erklärt Adolf Bauer, Sprecherratsvorsitzender des Deutschen Behindertenrats (DBR) und Präsident des Sozialverband SoVD, anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai.

-DBR kritisiert Lehrerverband: Inklusive Bildung qualitativ verbessern statt stoppen
19. Februar 2018 - Zur aktuellen Debatte über die Zukunft der inklusiven Bildung erklärt SoVD-Präsident und DBR-Sprecher Adolf Bauer: "Die Forderungen des Deutschen Lehrerverbands, Inklusion auszusetzen, sind abwegig. Es muss jetzt darum gehen, inklusive Bildung qualitativ zu verbessern." Weiterlesen:
  
Aktuelles
-DBR-Forderungen zu den Sondierungen von CDU, CSU und SPD
Berlin, 22.1.2018 - Anlässlich der Sondierungen von CDU, CSU und SPD hat der DBR seine behindertenpolitischen Forderungen vorgelegt.

-Gemeinsame Forderungen des Deutschen Behindertenrates und des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer anlässlich der Koalitionsverhandlungen 2017
Berlin, 16.11.2017 - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) sehen gemeinsam bei nachfolgenden Punkten im Themenfeld Mobilität Handlungsbedarf. Sie appellieren an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, insbesondere auch mit Hinblick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen, im Sinne der Barrierefreiheit folgende Punkte bei verkehrspolitischen Entscheidungen umzusetzen:

-Deutscher Behindertenrat im Gespräch mit der staatlichen Menschenrechtsorganisation von Korea (NHRCK)
Berlin, 19.9.2017 - Am 19. September 2017 fand ein erster Fachaustausch zwischen dem Deutschen Behindertenrat (DBR) und Vertreterinnen und Vertretern der staatlichen Menschenrechtsorganisation von Korea (NHRCK) statt. Die NHRCK ist eine unabhängige nationale Körperschaft für die Förderung und den Schutz von Menschenrechten und das Pendant zum Deutschen Behindertenrat.
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