Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Im Deutschen Behindertenrat (DBR ) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst (-Mitglieder ).

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum .


Pressemitteilungen des DBR
-Welttag der Menschen mit Behinderungen: Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht
Berlin, 30.11.2016 - "Die Politik darf sich beim Thema Barrierefreiheit nicht weiterhin auf Freiwilligkeit verlassen. Wir brauchen endlich ein Gesetz, das auch private Rechtsträger, die Güter und Dienstleistungen anbieten, einbezieht", erklärt Ulrike Mascher, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrats (DBR) und Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland heute auf einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen.

-Verbändebündnis fordert dringend Nachbesserungen beim Bundesteilhabegesetz
Berlin, 18. Oktober 2016 - Die für das Bundesteilhabegesetz und das Pflegestärkungsgesetz III geplanten Regelungen für Menschen mit Behinderung sind so nicht akzeptabel. Das breite Verbändebündnis aus Deutschem Behindertenrat, Fachverbänden, Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Gewerkschaftsbund hat daher seine Forderungen zu Nachbesserungen erneuert.

-DBR: Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung müssen umgehend beseitigt werden. Der Bundestag muss tätig werden!
Berlin, 13. Oktober 2016 - Anlässlich der Inklusionstage am 13. und 14. Oktober stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seine Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderung vor. "Die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist ein Menschenrecht und sie ist unverzichtbar für die Demokratie. Leider wird sie immer noch nicht allen Menschen mit Behinderung gewährt. In Deutschland werden laut neuesten Studienergebnissen rund 85.000 Menschen mit Behinderung von ihrem Wahlrecht ausgeschlossen. Das ist nicht länger hinnehmbar", kritisiert Ulrike Mascher, DBR-Sprecherratsvorsitzende und Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland.


  
Aktuelles
-"Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht!": Staffelstab-Übergabe des DBR-Sekretariats für 2017
Berlin, 1. Dezember 2016 - Zum Ende eines behindertenpolitisch bewegten Jahres präsentierte der Deutsche Behindertenrat (DBR) gestern, am 30.11.2016, seine zentralen Anliegen in Form von 11 behindertenpolitischen Forderungen im Rahmen einer Fachveranstaltung im VKU-Forum in Berlin. Die Veranstaltung zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember fand unter dem Motto "Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht!" statt. Impressionen von der Veranstaltung finden Sie hier.

-Forderungen des Deutschen Behindertenrates (DBR) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen 2016
Berlin, 30. November 2016 - Zum Ende eines behindertenpolitisch bewegten Jahres präsentiert der Deutsche Behindertenrat seine zentralen Anliegen in Form von 11 Forderungen. Die im Deutschen Behindertenrat zusammenarbeitenden Verbände verstehen die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) als Richtschnur ihres Handelns. Die Bundesrepublik Deutschland ist nach Einschätzung der Verbände noch weit davon entfernt, die Vorgaben der UN-BRK zu erfüllen, weil die Menschenrechte behinderter Menschen immer noch und immer wieder unter einen Kostenvorbehalt gestellt werden. Leider hat sich daran in der ablaufenden Legislaturperiode wenig geändert,

-"Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht" - Fachveranstaltung des DBR am 30.11.2016
Wie kommen wir in Deutschland weiter? Was können wir von den Erfahrungen in Österreich lernen? Diesen Fragen soll in der Veranstaltung des Deutschen Behindertenrats (DBR) anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung nachgegangen werden. Die Fachveranstaltung findet statt am 30. November 2016, 11 bis 17 Uhr, im VKU Forum in Berlin. Die Anmeldung ist bis zum 18. November möglich.

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