Deutscher Behindertenrat (DBR)

Das Aktionsbündnis deutscher Behindertenverbände
Im Deutschen Behindertenrat (DBR ) haben sich alle wichtigen Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, das mehr als 2,5 Millionen Betroffene in Deutschland repräsentiert.

Unter anderem ist Aufgabe des Deutschen Behindertenrates, Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend offensiv zu vertreten. Dazu gehört insbesondere auch, auf die Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen sowie der Arbeit der für sie notwendigen Dienste und der Selbsthilfestrukturen hinzuwirken.

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Aktionsbündnis der maßgeblichen Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen und versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Er ist kein Dachverband und besitzt damit kein generelles Vertretungsmandat. Die Mitgliedsorganisationen sind eigenständig und vertreten sich in aller Regel selbst (-Mitglieder ).

Der Deutsche Behindertenrat vertritt die Interessen behinderter Menschen auf internationaler Ebene und ist Mitglied im Europäischen Behindertenforum .

Pressemitteilungen des DBR
-Deutscher Behindertenrat fordert mehr Fahrgastrechte im Bahnverkehr
"Menschen mit Behinderungen haben das Recht, ebenso spontan mit der Bahn zu reisen, wie andere Menschen auch. Es liegt in der Hand des Europäischen Parlamentes, dieses Recht nun umzusetzen", erklärt DBR-Sprecher und SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der aktuellen Diskussion im Europäischen Parlament um die Reformvorschläge für die EU-Verordnung für Fahrgastrechte im Bahnverkehr.

-Deutscher Behindertenrat übt Kritik an deutscher Umsetzung der EU-Richtlinie
Bis September 2018 muss Deutschland die EU-Richtlinie für barrierefreie Webseiten und Apps öffentlicher Stellen umsetzen. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) sieht darin Chancen und fordert, die Potenziale der Richtlinie voll auszuschöpfen. Doch nun drohen aufgrund des deutschen Umsetzungsgesetzes sogar Verschlechterungen. Der DBR warnt.

-Deutscher Behindertenrat fordert Umsetzung von Menschenrechten
3. Mai 2018 - "Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Bundesrepublik im Jahr 2009 verpflichtet, die politische, wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. Es geht darum, Menschenrechte umzusetzen. Doch dieses Ziel liegt noch in weiter Ferne." Das erklärt Adolf Bauer, Sprecherratsvorsitzender des Deutschen Behindertenrats (DBR) und Präsident des Sozialverband SoVD, anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai.
  
Aktuelles
-Bundesregierung hat keine Strategie für Menschen mit Behinderungen
Der Deutsche Behindertenrat kritisiert fehlende Umsetzungskonzepte und mangelhafte Strategien für die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben.

-DBR-Forderungen zu den Sondierungen von CDU, CSU und SPD
Berlin, 22.1.2018 - Anlässlich der Sondierungen von CDU, CSU und SPD hat der DBR seine behindertenpolitischen Forderungen vorgelegt.

-Gemeinsame Forderungen des Deutschen Behindertenrates und des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer anlässlich der Koalitionsverhandlungen 2017
Berlin, 16.11.2017 - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) sehen gemeinsam bei nachfolgenden Punkten im Themenfeld Mobilität Handlungsbedarf. Sie appellieren an die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, insbesondere auch mit Hinblick auf die laufenden Koalitionsverhandlungen, im Sinne der Barrierefreiheit folgende Punkte bei verkehrspolitischen Entscheidungen umzusetzen:
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